Konnie und Valter (AT)

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UCMP auf der 70. Berlinale und der EFM 2020

Das Team der UCMP ist dieses Jahr zusammen mit dem Verleih und Weltvertrieb UCM.ONE vom 20.Februar bis 01. März auf der 70. Berlinale präsent. Die Berlinale (oder in langer Form: Internationale Filmfestspiele Berlin) ist ein jährlich in Berlin stattfindendes Filmfestival. Sie zählt neben denen Filmfestivals in Cannes und Venedig zu den wichtigsten Filmfestivals in Europa und weltweit.

Die EFM (oder in langer Form: European Film Market) ist ein wichtiger Treffpunkt für Filmschaffende, Verleiher, Filmeinkäufer und Co-Produktionsagenten. Als jeweils erster Filmmarkt im Jahr gehört die EFM neben dem Marché du Film in Cannes im Mai und dem American Film Market im November zu den drei bedeutendsten Branchentreffen der Filmindustrie.

Weitere Informationen über den Verleih und Weltvertrieb: UCM.ONE

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Bei der UCMP-Kinoproduktion “Konnie und Rudi” (AT) beginnt die Postproduktion

Nach Abschluss der Hauptdreharbeiten bei der UCMP-Spielfilmprodukton “Konnie und Rudi” (als Arbeitstitel auch “Konnie und Valter genannt”), dem Regie-Spielfilmdebüt von Martina Schöne-Radunski und Lana Cooper (Co-Regie), wurde Ende Januar 2020 unter Federführung der Regisseurin mit den Postproduktionsarbeiten begonnen. UCMP präsentiert nun erste filmische Eindrücke des Films.

Der Film handelt von Konnie, der 28-jährigen Lead-Sängerin einer in der Berliner Neo-Nazi-Szene erfolgreichen Untergrund-Nazi-Rockband. Doch seitdem Konnie die für sie sehr wichtigen Themen Feminismus und LGBTQI-Rechte in exzentrischen Performances während ihrer Auftritte agitiert, reagiert die rechte Gemeinschaft konsterniert. Ihr Plan, die Nazi-Szene progressiv genderqueer und divers umzugestalten, stößt auf keine Gegenliebe: Ihre Band erhält Auftrittsverbot; Konnie wird für ihre Messages bedroht, ausgeschlossen und gilt als vogelfrei. Doch Konnie lässt sich nicht einschüchtern.  Sie will nur eins: sich wieder ganz an die Spitze der Hierarchie zurückkämpfen und die rechte Szene diverser gestalten.

Regiekommentar von Martina Schöne-Radunski:

“Bei der Idee, eine Nazifrau als progressive Aktivistin genderfeministischer, genderdiverser und nicht-binärer Interessen zu inszenieren, interessierte mich vor allem das freie Überstülpen von Aussagen und Werten auf Unbeteiligte. Auch wenn es vielleicht im realen Leben noch keine rechten Konnies mit linken Idealen gibt, heißt das nicht, dass ich diese Geschichte nicht nicht-erzählen kann.

Hier gilt nicht quid pro quo sondern quid pro freie Behauptung. Doch erntet Konnie mit ihrem genderpolitischen Größenwahn trotz faschistoider Auslegung nichts weiter als Irritation und Anfeindung innerhalb der Nazi-Szene. Menschlich leidet Konnie seit ihrer Kindheit unter Nichtbeachtung, wodurch sie sich minderwertig fühlt. Mit ihrem Engagement in der Nazi-Szene ging sie erstmals in Opposition; nun hat sie wieder das Gefühl nicht wahrgenommen zu werden und sucht die Opposition zur Opposition.
 
Die Dreharbeiten fanden in Berlin von Mai bis Oktober 2019 statt. Die Postproduktion soll bis Herbst 2020 dauern.”

Erste filmische Eindrücke:

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UCMP sucht im Rahmen der Berlinale neue, wilde Talente

Am 20.02.2020 ist es wieder soweit. Die 70. Auflage der Berlinale startet. Die UCMP sucht im Rahmen des Festivals nach neuen, wilden Talenten, mit denen man eine gemeinsame Zukunft in der wunderbaren Welt des Films starten kann. Das Feld der Suche umfasst neue spannende Drehbücher sowie der Kontakt zu jungen Regisseur*innen und Koproduktionspartner im In- und Ausland.

UCMP wird zudem auf der EFM engen Geschäftspartnern einen Teaser vom in 2019 gedrehten Kinofilm “Konnie und Rudi” von Martina Schöne-Radunski zeigen.

Der Film handelt von zwei Extremen. Da ist einmal der extreme Punk Rudi (Alexander Merbeth), den der Konsumwahn und das Desinteresse in seiner Zeckengemeinschaft zu immer stärkeren Wutausbrüchen verleitet. Rudi’s Welt wird aber erst so richtig auf den Kopf gestellt wenn er die Hauptfigur des Films “Konnie” (Ceci Chuh) trifft. Konnie ist Sängerin in einer rechtsradikalen Band und kämpft aktiv und vehement gegen das Patriarchat. Ihre feministischen Parolen, kapseln Konnie von ihren Bandkollegen und Kameraden ab.

Martina Schöne-Radunski über die Idee zum Film:

“Die Idee zum Film entstand während meiner Zeit als Musikerin in der Berliner Punkszene, die, obwohl sie vorgibt feministisch und antisexistisch zu sein, von heterosexuellen Machogebärden beherrscht ist. Diese Scheinheiligkeit provozierte mich. (Punk wurde in den 70ern von queeren, gesellschaftlichen Außenseitern aller Hautfarben begründet und dann von weißen Männern, dank den Sexpistols, belegt.)  Mich davon abzuwenden und nur Veranstaltungen zu spielen, die auf die Bedürfnisse von weiblichen Musikerinnen ausgerichtet sind (safe spaces), fühlte sich falsch an. Diese Alternative, Teil von gender shows zu sein, bei denen man Bühnenzeit bekommt, weil man aufs Frausein destilliert wird, ist in meiner subjektiven, emotionalen Einschätzung unbefriedigend für mein Musikerego.

Die Geschichte in einer faschistischen Kameradschaft zu erzählen, habe ich gewählt, da dadurch Konnies Konflikt filmisch erzählbarer ist. Konnies Feminismus ist nicht demokratisch geprägt, sondern faschistoid. 

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Spielfilmproduktion „Konnie und Rudi“ (AT) startet in den zweiten Drehblock

Seit Freitag, den 20. September 2019, werden die Dreharbeiten für den UCMP-Spielfilm mit dem Arbeitstitel  „Konnie und Rudi“ (alternativ: “Konnie und Valter“) von Martina Schöne-Radunski in Berlin fortgesetzt.

Der Fokus des zweiten Drehblocks liegt auf Bildern, die in der Nazi-Szene spielen. Erstmalig in diesem Drehblock u.a. mit dabei: Andreas Anke als Bösewicht (Nazi-Mann Andi), Bodo Goldbeck, Antonio Wannek, Hendrik Heutmann, Florian Denk und als Gäste Christin Nichols, Peter Marty, Heiko Pinkowski, Cornelia Werner, Sina Platzer und Ivonne Schwarz. 

Zu den Bildern des zweiten Drehblocks gehören auch aufwändige Szenen einer Konzertlokation, (Kostüm & Ausstattung: Nele Seifert, Patrick Liebach) mit vielen Schauspielern und Statisten, die gleichzeitig am Set sind. Gedreht wird noch bis 24. Oktober 2019 in Berlin.

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Erster Drehblock der Spielfilmproduktion „Konnie und Rudi“ (AT) abgeschlossen

Am Mittwoch, 19. Juni 2019, wurden in Berlin die Dreharbeiten für den ersten Drehblock der Spielfilmproduktion mit dem Arbeitstitel „Konnie und Rudi“ (auch: “Konnie und Valter“) abgeschlossen.

Seit 28. Mai 2019 wurde die UCMP-Produktion unter der Regie von Martina Schöne-Radunski und Lana Cooper (Co-Regie) in Berlin gedreht. Der Film erzählt die Geschichte der eigentümlichen Freundschaft zwischen der „feministischen Nazi-Musikerin“ Konnie (Ceci Chuh) und dem „anarchistischen Strassenkampf-Punk/Musiker“ Valter (Alexander Merbeth).

Im Fokus des ersten Drehblocks stand dabei die Welt der linken Szene. So wurde u.a. eine Woche in der Kulturbotschaft Lichtenberg, die im Film ein linksautonomes Wohn- und Kunstprojekt darstellt, sowie mehrere Tage im und auf dem Probenhaus Herzbergstrasse in Lichtenberg, auf Strassen und Plätzen in Friedrichshain und in einer Bar im Prenzlauer Berg gedreht.

Vor der Kamera von Manuel Ruge spielten des Weiteren u.a. Tom Lass, Katharina Behrens, Rosario Bona, Cora Mainz, Milton Welsh sowie als Gäste u.a. Jacob Lass und Naomi Achternbusch.

Die Produktion geht nun in die Sommerpause. Die Dreharbeiten werden Mitte September mit dem zweiten Drehblock fortgesetzt.

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Drehsstart “Konnie und Rudi” von Martina-Schöne Radunski

Nach langer Vorbereitungszeit beginnen heute die Dreharbeiten am Film mit dem Arbeitstitel “Konnie und Rudi” (auch “Konnie und Valter“) von Martina Schöne-Radunski. Als Schauspieler*innen sind u.a. Ceci ChuhAlexander Merbeth, Lana Cooper und Tom Lass mit dabei. Regie führen Martina Schöne-Radunski und Lana Cooper, produziert wird der Film von Martina Schöne-Radunski (Produzentin), Joachim Keil (Produzent), Robert Zimmermann (Koproduzent), Oliver Jerke (Producer) und Ayla Sophia Franken (Producerin).